Ein brauner Schuhkarton mit Deckel steht auf hellem Holz, aus einem runden Loch in der Schmalseite schaut das Bündchen einer dunkelgrünen Stricksocke, davor liegen ein Tannenzapfen und ein Holzlöffel, daneben eine Nagelbürste, eine Mandarine, ein rotes Wollknäuel und ein Holztablett
Spiele drinnenRegentag

Die Fühlkiste aus dem Schuhkarton

Ein alter Schuhkarton, eine Socke und ein paar Dinge aus Küche und Bad. Euer Kind fasst hinein, fühlt und rät, was drinliegt. Für Kinder ab zwei Jahren, in einer Viertelstunde gebaut.

KI-generiertes Bild
Alter
ab 2 Jahren
Dauer
15 Min Bauen + 20 Min Spielen
Material
Nur Haushaltsmaterial
Sauerei
gering

Ein alter Schuhkarton, eine Socke und ein paar Dinge aus Küche und Bad. Euer Kind fasst hinein, fühlt und rät, was drinliegt. Für Kinder ab zwei Jahren, in einer Viertelstunde gebaut.

Für eine Fühlkiste braucht ihr einen alten Schuhkarton, eine Socke und ein paar Dinge aus dem Haushalt. In eine Schmalseite kommt ein rundes Loch, davor die Socke als kurzer Tunnel. Euer Kind steckt die Hand hinein, fühlt und rät, ohne zu gucken. Das geht ab etwa zwei Jahren und trägt bis in die Grundschule.

Gebaut ist die Kiste in einer Viertelstunde. Das Loch schneidet ihr Erwachsenen, beim Rest hilft euer Kind mit. Danach spielt ihr drei Runden, die nacheinander schwerer werden. In der letzten füllt euer Kind die Kiste, und ihr ratet.

Zwei Dinge solltet ihr vorher wissen. Für Kinder unter drei Jahren kommt nur hinein, was groß genug ist, um nicht verschluckt zu werden. Und manches Kind mag erst einmal gar nicht in ein dunkles Loch fassen. Für beides steht unten, wie ihr es macht.

Das braucht ihr

Das meiste habt ihr im Haus. Die Liste reicht für eine Kiste.

Material von oben auf hellem Holz: ein geschlossener brauner Schuhkarton ohne Aufdruck, eine dunkelgrüne Stricksocke, eine weiße Tasse und ein Holztablett, auf dem in einer Reihe ein kleiner Holzlöffel, ein Tannenzapfen, ein gelber Schwamm, ein rotes Wollknäuel und eine Nagelbürste liegen
  • 1 Schuhkarton mit Deckel

    Ein Karton von Kinderschuhen reicht. Den Deckel klebt ihr nicht fest, damit ihr zwischen den Runden schnell tauschen könnt.

  • 1 alte Socke

    Am besten eine dicke Socke mit Bündchen. Ihr braucht nur den Schaft, den Fuß schneidet ihr ab. Statt der Socke geht auch ein Stück Stoff, das ihr innen über das Loch klebt.

  • 1 Becher und 1 Bleistift

    Der Becher ist die Schablone für das Loch. Ein Rand von etwa 9 cm passt gut.

  • 1 Cutter oder eine spitze Schere

    Nur für euch Erwachsene, zum Ausschneiden des Lochs.

  • Starkes Klebeband

    Damit klebt ihr die Socke innen fest. Ein Tacker geht auch. Dann klebt ihr innen einen Streifen Klebeband über die Klammern, damit sich niemand piekt.

  • 5–6 Dinge zum Fühlen

    Zum Beispiel Holzlöffel, Tannenzapfen, Schwamm, Wollknäuel und Nagelbürste. Was für Kinder unter drei hineindarf, steht in den Regeln.

  • 1 Tablett oder ein großer Teller

    Darauf liegen die Dinge, bevor sie in die Kiste wandern. Für die Kleinsten ist das die Vorschau.

So geht's

  • Die Kiste bauen

    Der braune Schuhkarton steht mit aufgesetztem Deckel da, in der Schmalseite ist ein rundes Loch, das das grüne Sockenbündchen umrahmt; daneben liegen der abgeschnittene Sockenfuß und die umgedrehte weiße Tasse.

    Das Loch schneidet ihr Erwachsenen. Stellt den Becher mittig an eine Schmalseite des Kartons und fahrt den Rand mit dem Bleistift nach. Schneidet den Kreis auf einer festen Unterlage aus, mit dem Cutter immer vom Körper weg. Danach fahrt ihr die Klinge ein und legt den Cutter weg. Von der Socke schneidet ihr den Fuß ab. Den Schaft schiebt ihr von außen ins Loch, das Bündchen schaut außen ein Stück heraus. Innen klebt ihr das offene Ende rundherum am Karton fest. Wenn man danach noch hineinschauen kann, klebt ihr innen ein Stück Stoff als Vorhang über das Loch.

  • Was in die Kiste darf

    Auf dem Holztablett liegen die fünf großen Fühldinge mit Abstand nebeneinander: Holzlöffel, Tannenzapfen, gelber Schwamm, rotes Wollknäuel und Nagelbürste.

    Für Kinder unter drei Jahren nehmt ihr nur Dinge, die größer als ein Tischtennisball sind. Kleinere Teile landen in diesem Alter schnell im Mund. Gut gehen ein Holzlöffel, ein großer Tannenzapfen, ein Schwamm, ein Wollknäuel oder eine Nagelbürste. Kastanien und Walnüsse kommen erst bei älteren Kindern dazu. Nichts Spitzes, nichts Scharfes und nichts Lebendiges. Etwas Nasses legt ihr nur hinein, wenn ihr es vorher ansagt.

  • Runde 1

    Fühlen und beschreiben

    Direkt vor dem sockengerahmten Loch der Fühlkiste liegt der gelbe Schwamm, den das Kind gerade herausgeholt hat; daneben das Tablett mit den anderen vier Dingen.

    Ihr legt ein einziges Ding in die Kiste, ohne dass euer Kind zuschaut. Es fasst hinein und erzählt zuerst, was es fühlt. Ist es hart oder weich, glatt oder kratzig, rund oder eckig? Erst danach rät es. Dann zieht es das Ding heraus und schaut nach. Mit den Kleinsten legt ihr vorher alles aufs Tablett und sagt zu jedem Ding den Namen. Euer Kind rät dann nur, welches davon in der Kiste liegt.

  • Runde 2

    Hol den Zapfen heraus

    Der braune Schuhkarton offen von oben: innen liegen ein Tannenzapfen, ein gelber Schwamm und ein rotes Wollknäuel, in der Wand vorn sitzt das grüne Sockenbündchen als Ring um das runde Loch; der Deckel liegt daneben, ebenso ein Holzlöffel

    Jetzt liegen drei Dinge in der Kiste. Ihr nennt eins davon, und euer Kind holt genau dieses heraus, ohne hinzuschauen. Die Hand stößt dabei auch auf die anderen Dinge. Oft greift euer Kind deshalb beim ersten Versuch daneben. Dann legt ihr das Ding zurück und nennt dasselbe noch einmal. Mit der Zeit dürfen es vier oder fünf Dinge werden.

  • Runde 3

    Jetzt ratet ihr

    Blick schräg von oben in den offenen Schuhkarton: auf dem braunen Boden liegt nur die hölzerne Nagelbürste, vorn sitzt das grüne Sockenbündchen als Ring um das Loch, der Deckel liegt daneben.

    Euer Kind sucht heimlich etwas aus und legt es in die Kiste. Ihr fasst hinein, beschreibt laut, was ihr fühlt, und ratet. Beschreibt ruhig ausführlich, so hört euer Kind die Wörter für das Fühlen. Schaut nur vorher kurz in die Kiste. Wenn etwas Spitzes oder sehr Kleines darin liegt, tauscht ihr es gemeinsam aus.

  • Wenn euer Kind nicht hineinfassen mag

    Der Deckel ist abgenommen und lehnt am Karton, man sieht hinein: drinnen sitzen ein kleiner grauer Plüschhase und das rote Wollknäuel, vorn sitzt das grüne Sockenbündchen als Ring um das Loch.

    Manche Kinder ziehen die Hand sofort zurück oder wollen gar nicht erst hinein. Keine Sorge, Angst vor Unbekanntem gehört in diesem Alter zur Entwicklung dazu. Drängt euer Kind nicht. Fasst zuerst selbst hinein und erzählt, was ihr fühlt. Oder nehmt den Deckel ab, damit es beim ersten Mal hineinschauen darf. Manchen Kindern hilft ein vertrautes Ding als Erstes, zum Beispiel ihr Kuscheltier. Wenn es heute nicht klappt, probiert ihr es an einem anderen Tag wieder.

Vorher prüfen

Gelingt sicher

Fragen statt raten
Fragt euer Kind, bevor es rät: Wie fühlt sich das an? Ist es schwer oder leicht, warm oder kalt? So bleibt die Hand länger in der Kiste. Und euer Kind lernt nebenbei Wörter wie kratzig, glatt oder weich. Wenn ihm keine Wörter einfallen, sagt ihr zwei zur Auswahl.
Erst Gegensätze, dann Ähnliches
Für den Anfang nehmt ihr Dinge, die sich sehr verschieden anfühlen, etwa einen kratzigen Zapfen und ein weiches Knäuel. Zwei Dinge, die sich ähneln, spart ihr euch für später auf. Ein Holzlöffel und ein Plastiklöffel sind für die Finger erstaunlich schwer auseinanderzuhalten.
Alter

Für jedes Alter

0–3 · Kleinkind
Ab etwa zwei Jahren, mit großen Dingen und immer mit jemandem am Tisch. Zeigt alles vorher auf dem Tablett und sagt die Namen dazu. Raten heißt in diesem Alter meist: hineinfassen, herausholen und das Ding benennen. Zwei bis drei Dinge reichen.
4–6 · Kita & Vorschule
Jetzt klappt das Beschreiben vor dem Raten, und die Vorschau auf dem Tablett darf wegfallen. Runde 2 und 3 passen am besten in dieses Alter. Kastanien und Walnüsse dürfen jetzt mit hinein.
7–10 · Grundschule
Grundschulkinder brauchen schwierigere Aufgaben. Legt ähnliche Dinge hinein, etwa Löffel aus Holz, Metall und Plastik oder verschiedene Stoffreste. Oder sie bauen selbst eine Fühlkiste für jüngere Geschwister und denken sich die Runden aus.
Wichtig

Sicherheitshinweise

  • Für Kinder unter drei Jahren nur Dinge, die größer als ein Tischtennisball sind. Bei Spielzeug gilt alles als verschluckbares Kleinteil, was in einen Prüfzylinder mit 31,7 mm Durchmesser passt.
  • Keine Knopfzellen, Magnete, Münzen oder Knöpfe in die Kiste. Fachstellen für Unfallprävention nennen sie ausdrücklich als Verschluckgefahr für Kleinkinder.
  • Nichts Spitzes und nichts Scharfes in die Kiste, auch keine Schere, keine Nadel und keine offenen Tackerklammern.
  • Den Cutter benutzen nur Erwachsene. Vom Körper weg schneiden, danach die Klinge einfahren und den Cutter außer Reichweite legen.

Varianten

  • Variante 1

    Die Zwillingskiste

    Ihr braucht von drei Dingen je zwei gleiche. Eins von jedem Paar liegt auf dem Tisch, das andere in der Kiste. Euer Kind nimmt ein Ding in die Hand und sucht in der Kiste den Zwilling.

  • Variante 2

    Die Stoffkiste

    Nur Stoffreste kommen hinein, etwa Samt, Wolle, Jeans, ein Stück Fell und ein Stück Leder. Gleiche Reste legt ihr außen dazu. Das ist schwer, weil alles weich ist.

  • Variante 3

    Ohne Kiste

    Wenn ihr nicht basteln wollt, reicht ein Stoffbeutel oder ein Tuch. So funktioniert das Fühl-Kim im Kimspiel zu Weihnachten. Im Herbst-Memory aus Naturschätzen steckt dazu ein Tast-Memory mit verbundenen Augen.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter geht die Fühlkiste?

Ab etwa zwei Jahren, wenn ihr die Dinge vorher zeigt und nur große nehmt. Ohne Vorschau zu raten klappt meistens erst ab vier oder fünf Jahren. Nach oben macht ihr es mit ähnlicheren Dingen schwerer.

Wie groß muss das Loch sein?

So groß, dass eine Kinderhand mit einem Ding darin wieder herauskommt. Ein Becherrand von etwa 9 cm passt gut. Wenn ihr Erwachsenen auch mitspielen wollt, macht ihr es eine Spur größer.

Socke oder Stoffvorhang?

Beides verdeckt das Loch. Die Socke habt ihr schneller angeklebt, und sie sieht außen nach Tunnel aus. Ein Stoffvorhang innen hält Blicke besser ab. Ihr könnt auch beides kombinieren.

Was tun, wenn das Kind durchs Loch schaut?

Das passiert in den ersten Runden oft. Dann klebt ihr innen zusätzlich ein Stück Stoff über das Loch. Mit älteren Kindern könnt ihr auch abmachen, dass sie beim Fühlen die Augen zumachen.

Bauanleitung und Spielregeln als PDF

So baut ihr die Kiste, was hineindarf, die drei Runden und die Sicherheitshinweise. Zum Ausdrucken und neben die Kiste legen.

Puppentheater für die Kleinen

Wenn ihr an einem Regentag doch rausmöchtet: Im Kalender stehen die Puppentheater-Termine für Familien in Hamburg.

Pony im Koffer: Puppentheater im Flachsland
Bühne
Pony im Koffer: Puppentheater im Flachsland
So., 1. Nov. 2026 · 11:00 Uhr
Hamburger Puppentheater Flachsland, Barmbek-Süd
Alter:
4–6 J.7–10 J.ab 11 J.

Tauche ein in die fantasievolle Welt des Puppentheaters im Flachsland – Hamburger Puppentheater. Bei 'Pony im Koffer' erlebt dein Kind eine spannende Geschichte, die mit Gliederpuppen und Menschen erzählt wird. Ein tolles Theatererlebnis für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren in Barmbek-Süd.

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Bühne
Michel in der Suppenschüssel im Puppentheater
Sa., 7. Nov. 2026 · 15:00 Uhr
Hamburger Puppentheater Flachsland, Barmbek-Süd
Alter:
4–6 J.7–10 J.

Tauche ein in die lustige Welt von Michel aus Lönneberga, wenn das Hamburger Puppentheater im Flachsland die Geschichte "Michel in der Suppenschüssel" mit Handpuppen zum Leben erweckt. Dein Kind kann miterleben, wie Michel wieder einmal allerlei Schabernack anstellt und dabei für viel Gelächter sorgt. Ein charmantes Theatererlebnis für die ganze Familie.

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Bühne
Michel in der Suppenschüssel im Hamburger Puppentheater
So., 8. Nov. 2026 · 11:00 Uhr
Hamburger Puppentheater Flachsland, Barmbek-Süd
Alter:
4–6 J.7–10 J.

Erlebe im Flachsland – Hamburger Puppentheater die lustige Geschichte von Michel aus Lönneberga, der mal wieder jede Menge Unsinn anstellt. Dein Kind kann sich auf ein spannendes Handpuppenspiel freuen, wenn Michel in der Suppenschüssel landet und für jede Menge Lacher sorgt.

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Bühne
Michel in der Suppenschüssel im Puppentheater
Di., 10. Nov. 2026 · 10:00 Uhr
Hamburger Puppentheater Flachsland, Barmbek-Süd
Alter:
4–6 J.7–10 J.

Erlebe im Flachsland – Hamburger Puppentheater die lustige Geschichte von Michel aus Lönneberga, der mal wieder jede Menge Unsinn anstellt. Dein Kind kann sich auf ein spannendes Handpuppenspiel freuen, bei dem Michel in der Suppenschüssel landet und für viel Gelächter sorgt.

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Bühne
Michel in der Suppenschüssel im Puppentheater
Mi., 11. Nov. 2026 · 10:00 Uhr
Hamburger Puppentheater Flachsland, Barmbek-Süd
Alter:
4–6 J.7–10 J.

Im Flachsland – Hamburger Puppentheater wird die beliebte Geschichte von Michel in der Suppenschüssel mit Handpuppen lebendig. Dein Kind kann miterleben, wie Michel mal wieder allerlei Schabernack anstellt und in der Suppenschüssel landet. Ein charmantes Theatererlebnis für kleine Zuschauer in Barmbek-Süd.

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Bühne
Puppentheater: Die blaue Zauberflamme
Sa., 14. Nov. 2026 · 11:00 Uhr
Bücherhalle Bramfeld, Bramfeld
Alter:
4–6 J.7–10 J.ab 11 J.

In der Bücherhalle Bramfeld erwartet dich und deine Familie ein zauberhaftes Puppentheater: Hilf Faultier Fauli bei seiner spannenden Suche nach der blauen Zauberflamme im Märchenwald. Nur mit dieser Flamme können die Laternenballons fliegen und die Faultiere zum Laternenfest bringen. Dein Kind kann bei diesem interaktiven und musikalischen Theaterstück aktiv mitmachen und eine lustige Geschichte erleben.

Details ansehen
Puppentheater in Hamburg im Kalender →

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